Tuesday, June 01, 2004

Kinderhandel

Die Zahl von verkauften und versklavten Kindern steigt immer an. Die Kinder sind schlimm behandelt, nicht nur in Entwicklungsländer sondern auch in Europa. Denn auch in den Ländern der Europäischen Union nimmt der Kinderhandel in den vergangenen Jahren immer stärker zu.
Nach der Schätzungen des UN-Kinderhilfswerk UNICEF werden 1,2 Millionen Kinder jährlich verkauft und versklavt. Sie werden zu Arbeit und Prostitution gezwungen und sexuell missbraucht. Meist werden weit entfernt von ihrem Heimatort.
Viele Kinder werden vielfach sexuell ausgebeutet und zu kriminellen Aktivitäten gezwungen: zum Verkauf von Drogen oder zum Stehlen. Minderjährige arbeiten als Bettler auch. Ein weiteres Arbeitsfeld der Menschenhändler ist die illegale Adoption. Wie in einem Versandkatalog werden Kinder im Internet angeboten. Besonders gefragt sind weiße, gesunde, neugeborene Kinder.
Das ist doch schrecklich!!! Man soll was machen! Man soll die armen Kinder retten!

In der arabischen Länder arbeiten die Kinder in Beschäftigungen in der Bauindustrie und in Autowerkstätten. Sie arbeiten auch als Bettler und als Haushaltshilfen in privaten Haushalten, einige arbeiten auch im Landwirtschaft und traditionellem Handwerk, d.h in kleine Geschäte, wo sie zum Beispiel Teppiche knüpfen.
Einige Familien shicken ihre Kinder zur Arbeit in viele arabischen Länder, wofür machen sie das?
Armut ist eine der Gründe. Gesetze können ja helfen, die sind aber nicht alles, solange das Land in Armut lebt, wird es schwer sein Kinderarbeit zu verhindern. "Jeden Tag kommen arme Familien mit ihren Töchtern zu mir, damit ich sie beschäftigen kann. Da ich auf billige Arbeitskräfte angewiesen bin, bin ich bereit sie aufzunehmen", sagt Frau Saadiya, die eine Teppichweberei besitzt. Natürlich sei es nicht in Ordnung, die Mädchen auszunutzen. Aber immerhin lernten sie etwas Nützliches. "Es ist eine bessere Alternative als auf den Strassen herum zu hängen, oder auf dem Strich zu landen, da sie eben nicht lesen und schreiben können."
Quelle: DeutscheWelle