Sunday, October 12, 2003

Heimweh... tut Weh!

Als ich in Deutschland war, habe ich meine Familie und meine Freunden in Jordanien sehr vermisst. Und obwohl ich Deutschland sehr mag, und trozt aller süssen Zeiten, die ich mit meiner neuen Freunden verbracht habe, habe ich gehofft, dass die Tage schnell laufen würden, um meine Familie schnell wiederzutreffen.
Fast alle meine Freunde haben es gespürt, wie ich plötzlich unglücklig gewesen war. Ich konnte die Zeit nicht ganz richtig geniessen.Einer meiner Freunden hat mir gesagt: "Eman, es ist immer so. Jetzt hast du Heimweh, und dann, wenn du zurückkehrst, wirst du unetr Fernweh leiden".
Seine Wörter haben mich ganz stark beeinflüsst. Denn ich wusste im Voraus, dass alles was er mir gesagt hat, stimmt.
Man kann nie 100% zufrieden sein. Also versucht ich alles im Rosa Licht zu sehen. Ich habe mir gedacht: nur ein paar Wochen und werde ich wieder nach Jordanien fahren. Warum bin ich so unglücklig denn?! Ich soll nur an heute denken, und soll meine Zeit in Deutschland besser verbringen und an meine Heimat nicht mehr denken um nicht mehr traurig zu sein. Ich habe super tolle Erfahrungen in Deutschland erlebt. Einige meiner schönsten Erinnerungen waren in Deutschland.
Und als ich wieder in Jordanien war,wünschte ich, dass ich meine Heimat nie verlassen würde...gleichzeitig hatte ich das Gefühl dass ich in die Zukunft wo anders leben würde.
Ich habe ein Stipendium gekriegt, um mein Magisterarbeit für 2 Jahren in Deutschland zu machen, ich habe aber mir entschieden, es nicht zu akziptieren, weil ich Arbeiterfahrung erstens haben wollte. Dann wurde ich durch meiner Arbeit Stellen in 2 anderen Länder angeboten, ich wollte aber in Jordanien bleiben.
Und trotzdem konnte ich es nicht mehr vermeiden, Jordanien zu verlassen, und jetzt bin ich in Tunesien. Ich mag Tunesien, und hoffe dass ich einen guten interessanten Job finden werde. Ich habe neuen Freunden kennengelernt und viele neue Sachen erfährt.
Heimweh bleibt aber immer da drinne in meinem Herz. Meine Familie; ich vermisse sie sehr. Ich vermisse meine Eltern, meine Geschwister, meine Freunden, ich vermisse Zuhause, mein Zimmer, meine Arbeit, und vor allem vermisse ich es, da zu sein wenn jemand mich braucht ... weil Technologie uns immer hilft, im Kontakt zu bleiben, aber keine technologische Erfindung kann mich an meine Familie ganz schnell schicken, wenn sie mich wirklich braucht; keine Erfindung kann mir helfen, es zu erkennen, ob alle, die ich liebe, wirklich OK sind, oder ob es nur eine Lüge ist, um mich froh ohne Sorgen zu machen. Keine technologische Erfindung kann meine Familie ersetzen, und ich bin mir sicher, dass keine würde mich auch ersetzen.
Das heisst nicht, dass ich nicht froh bin, nein, ich bin froh und ich habe meine Verantwortungen, die mich immer beschäftigen, aber troztdem gibt es Zeiten, wenn ich mich ganz alleine fühle...
Das ist Leben, immer soll was fehlen. Immer soll man bittere Zeiten akziptieren, um die süssen zu geniessen... oder!